Das Festival
Gegenwärtiges

Zum Konzept der Biografica

Oberstes Ziel der Biografica ist es, den Wert des autobiographischen Arbeitens zu zeigen.

Die Biografica, die 2008 erstmals unter diesem Namen stattfindet, ist das erste Festival, bei dem sich mehrere Tage lang alles um die Themen „Biografie, Biografiearbeit, orale Traditionen, und Stadtgeschichte(n)“ dreht. Das Festival soll ab 2008 ein Mal jährlich in einer deutschen Stadt stattfinden. 



Die Biografica will interessierten Bürgern die Möglichkeit bieten, sich mit ihrer Lebensgeschichte auseinanderzusetzen - und zwar in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschichte des regionalen/ gesellschaftlichen Umfeldes. Ein Mensch, der sich seiner Geschichte und der Geschichte seiner (Groß)Eltern bewusst ist, hat bessere Chancen, anderen Kulturen und Wertesystemen positiv zu begegnen. 

Die Biografica will daher sowohl identitätsstärkend als auch integrativ wirken und so das friedliche Zusammenleben der Kulturen fördern.

Geplant sind daher künftig immer wieder Präsentationen, die das Leben und die Lebensgeschichte von Migranten in Deutschland thematisieren und so etwaige Fortschritte der gegenwärtigen Integrationspolitik dokumentieren. 

Das Biographiezentrum als Veranstalter der Biografica arbeitet darüber hinaus mit ortsansässigen Geschichtsvereinen und Historikern zusammen, um das Geschichtsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.

 

 

Veranstaltungsorte
Es werden bewusst immer wieder geschichtsträchtige Veranstaltungsorte gewählt, zum Beispiel Schlösser, Gefängnisse oder Archive. Daneben finden die Veranstaltungen aber auch in „herkömmlichen“ Räumen statt – zum Beispiel in Schulen, Kulturzentren, Museen und Bibliotheken sowie in den Räumen der Kooperationspartner.

Veranstaltungsformen

Generell setzt das Biographiezentrum als Veranstalter der Biografica auf Veranstaltungen, die zum Tun auffordern. 



So sind Schreibwettbewerbe, die im Vorfeld der Biografica mit einem Medienpartner durchgeführt werden, sowie Workshops fester Bestandteil der Veranstaltung. Weiterhin werden in biografischen Führungen „Lebenswege“ beschritten.

Ausstellungen mit biografischem Schwerpunkt regen zur Auseinandersetzung mit sich selbst, den Mitmenschen und dem Lebensumfeld an. Darüber hinaus sind Filmabende, Lesungen und Gesprächsforen immer wieder Bestandteil der Biografica.